Donnerstag, 2. April 2009
Sichere E-Mail in Sachsen gestartet
Künftig können sich Bürger und Unternehmen per elektronischer Post auch mit vertraulichen Nachrichten an die
Staatskanzlei wenden oder mit der Stadtverwaltung
Dresden vertrauliche Informationen online austauschen. Die Sächsische Staatskanzlei, das
Sächsische Staatsministerium des Innern und die Landeshauptstadt Dresden haben dafür gemeinsam eine Lösung zur zentralen E-Mail-Verschlüsselung und -Signatur in Betrieb genommen.
Die Sächsische Staatskanzlei eröffnete dafür zum 31. März den sicheren Mailverkehr für ausgewählte E-Mail-Adressen. Über die Adressen
info@sk.sachsen.de und
amt24@sk.sachsen.de können sich Bürger nun vertrauensvoll an die Mitarbeiter der Staatskanzlei und die Redaktion des Service-Portals Amt24 wenden. Die Antworten auf solche Anfragen tragen dann ein vertrauenswürdiges Siegel - die elektronische Signatur der Sächsischen Staatskanzlei.
Die Landeshauptstadt Dresden setzt in der ersten Ausbaustufe die E-Mail-Verschlüsselung ein. Auf diesem Weg ist es möglich, mit ausgewählten Organisationen und Bürgern Bescheide und andere vertrauliche Informationen auszutauschen, ohne dass die Empfänger besondere technische Vorkehrungen dafür treffen müssen.
Ein wichtiges Ziel der Nutzung sicherer E-Mails in ausgewählten Bereichen der Sächsischen Staatskanzlei und der Landeshauptstadt Dresden sei es, Erfahrungen für die künftig geplante flächendeckende Einführung sicherer elektronischer Zugänge zu sammeln, teilte das sächsische Innenministerium mit. Die Lösung zur zentralen E-Mail-Verschlüsselung und -Signatur stehe jedoch auch bereits jetzt allen anderen sächsischen Landes- und Kommunalverwaltungen im Sächsischen Verwaltungsnetz zur Verfügung. Im November 2008 hatte das Ministerium vermeldet, dass sich im Rahmen der bundesweiten Ausschreibung die Berliner GAI Netconsult GmbH und deren Unterauftragnehmer Zertificon Solutions GmbH mit ihrer Lösung "Z1 SecureMail Gateway" durchgesetzt haben.
(Quelle: Sächsisches Staatsministerium des Innern)