Newsletter bestellen

Tragen Sie in das Eingabefeld bitte
Ihre E-Mail-Adresse ein.


 

Aktuelles - Detailansicht

Mittwoch, 26. August 2009

E-Government-Wettbewerb der EU: sechs Projekte aus Deutschland nominiert

Im Rahmen der fünften Ministerkonferenz für E-Government wird die EU am 19. November in Malmö (Schweden) die Sieger ihres E-Government-Wettbewerbs küren. Die Preise werden für innovative Internetseiten und -portale, auf SMS-basierende Dienstleistungen, web 2.0-Anwendungen und Lösungen im Bereich "Innovative Kommunikations-Technologien" vergeben. Unter den 52 Finalisten und 55 "Best Practice"-Kandidaten aus 17 europäischen Ländern haben es sechs Projekte aus Deutschland auf die Kandidatenlisten geschafft, darunter ein Forschungsportal der Magdeburger Universität. Insgesamt hatten sich 259 E-Government-Anwendungen um eine Auszeichnung beworben.

 

Ziel der Preisverleihung ist es, das Leben der Bürger zu verbessern, das Vertrauen der Gesellschaft in die Regierung zu stärken und den Wettbewerb europäischer Unternehmen auszubauen. Bis Juni dieses Jahres konnte man sich in den folgenden Kategorien bewerben: E-Government und der Europäische Binnenmarkt. E-Government und Bürger, E-Government in der Wirtschaft sowie E-Government effizient und effektiv in der Verwaltung. Fünf Preise werden an dem Abend überreicht, davon vier in den jeweiligen Kategorien, wobei eine Jury aus unabhängigen Experten die Sieger kürt. Zudem wird das "Best Practice"-Etikett vom Publikum vergeben: Alle auf dem Portal www.epractice.eu registrierten Mitglieder haben dort die Möglichkeit, abzustimmen.

Unter den deutschen Teilnehmern ist unter anderem das Projekt "VoiceE" aus Baden-Württemberg dabei. Es widmet sich dem Verbraucherschutz über eine elektronische Bürgerbeteiligungsplattform und ist Anwärter auf die "Best Practice"-Auszeichnung. Ein weiterer deutscher Teilnehmer ist das Forschungsportal Sachsen-Anhalt, eine Informationsplattform über Forschung, wissenschaftliche Innovationen und Technologietransfer des Landes. 48 Forschungseinrichtungen mit 8.637 Projekten, Forschungsthemen und 46.669 Publikationen sind an dem Portal beteiligt. Interessierte finden hier sowohl Lösungsansätze, Themenbeschreibungen, Kooperationen, Serviceangebote und verfügbare Forschungstechnik als auch Kontakte und Ansprechpartner. Die Einrichtung, nominiert in der Kategorie "E-Government in der Wirtschaft", wird am 19. November gegen Konkurrenten aus Belgien, Malta, Dänemark, Italien und Schweden antreten.

Die Europäische Kommission präsentiert anlässlich der fünften EU E-Government-Ministerkonferenz (19. und 20. November) zum vierten Mal die E-Government-Preisverleihung. Der Zweck der zweijährlichen Auszeichnung besteht darin, die Umsetzung europäischer E-Government-Politik im größeren Rahmen der Initiative "i2010 – Eine europäische Informationsgesellschaft für Wachstum und Beschäftigung" und der entsprechenden übergreifenden Ziele der Lissabon-Agenda zu unterstützen.


(Quelle: EU-Kommission)