Freitag, 21. August 2009
Niedersächsisches Förderprogramm für den Breitbandausbau genehmigt
Das Niedersächsische Wirtschaftsministerium hat die Genehmigung der Europäischen Kommission zum Einsatz von 50 Millionen Euro für den Breitbandausbau erhalten. Mit den Mitteln soll der Anschluss bisher unzureichend angebundener Regionen in Niedersachsen vorangetrieben werden. In einem ersten Schritt will das Wirtschaftsministerium die "weißen Flecken" des Landes in drei Clustern europaweit ausschreiben. 30 Millionen Euro stehen hierfür an Fördermitteln bereit.
Alle Landkreise und kreisfreien Städte, die nicht in einem der drei Cluster eingebunden sind, haben die Möglichkeit, ihre Breitbandprojekte in einem vom Landwirtschaftsministerium verantworteten Wettbewerb einzubringen. Dafür stehen insgesamt 20 Millionen Euro zur Verfügung. Durch die Genehmigung des Förderprogramms können die Mittel für den Breitbandausbau den Telekommunikationsunternehmen direkt zufließen.
Zusätzlich zu den Mitteln aus dem Konjunkturpaket II sind weitere Förderinstrumente aus den Gemeinschaftsaufgaben "Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutz" (GAK) und "Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur" (GRW) sowie dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) zugänglich, so dass insgesamt 80 Millionen Euro an Zuschüssen für den Breitbandausbau gewährt werden können.
(Quelle: Niedersächsisches Wirtschaftsministerium)