Mittwoch, 17. Juni 2009
Aktuelle Studie zum Interesse der Bürger an De-Mail: Sicherheit der Dienste entscheidend
Die Bundesregierung plant mit dem Projekt "Bürgerportale/De-Mail" bis 2010 eine sichere und zuverlässige Infrastruktur für den E-Mail-Verkehr zwischen Bürgern, Unternehmen und Behörden aufzubauen. Die Dienste sollen dann von privaten Anbietern umgesetzt werden. In welchen Bereichen aber wollen Bürger sicher per De-Mail kommunizieren und wem trauen sie zu, einen solchen Onlinedienst vertrauenswürdig zu betreiben? Diesen und anderen Fragen widmet sich die aktuelle Studie der
Goergen Kommunikation GmbH "De-Mail: Was die Bürger wirklich wollen". Sie ergab u.a., dass 79 Prozent der Verbraucher gerne ihre Behördenangelegenheiten elektronisch via De-Mail würden abwickeln.
Weitere Studienergebnisse sind, dass 71 Prozent die sichere Mail für die Kommunikation mit Versicherungen und Banken, 55 Prozent De-Mail sogar zum Onlineshopping nutzen wollen.
Eine wesentliche Voraussetzung für die Akzeptanz und Nutzung von De-Mail ist dabei die Sicherheit: 78 Prozent der Befragten erachten die klare Identität von Absendern und Empfängern als die wichtigste Sicherheitsvoraussetzung eines De-Mail-Portals. Die Fälschungssicherheit der Mails nennen 72 Prozent als entscheidendes Asset.
Goergen Kommunikation hat die Studie im Mai 2009 in Berlin, Köln und Hamburg durchgeführt. Insgesamt wurden 312 Internetnutzer befragt, darunter u.a. die Berufsgruppen Juristen, Verwaltungsmitarbeiter oder Vertreter der IT-Branche. Zudem wurden die Befragten bei der Präferenzanalyse in vier Altersgruppen unterteilt. Eine gesonderte Befragtengruppe bildeten die Behördengänger.
(Quelle: Goergen Kommunikation GmbH)