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Dienstag, 13. Oktober 2009

Netbook-Projekt an Hamburger Schulen gestartet

Die Behörde für Schule und Berufsbildung Hamburg startete in der vergangenen Woche das wissenschaftlich begleitete Hamburger Netbook-Projekt. Es will individualisiertes Lernen durch den Einsatz kleiner mobiler Computer in Schulen unterstützen. So untersucht die Universität Hamburg über ein Schuljahr in 16 Sekundarschulen und vier Grundschulen, wie die individuelle Lernentwicklung der Schüler durch den Einsatz der Netbooks im Unterricht gefördert werden kann. Entscheidend dabei ist, dass dadurch digitale Medien jederzeit und an jedem Ort zur Verfügung stehen.

 

Das Projekt wird gemeinsam mit Kooperationspartnern durchgeführt, damit neben den insgesamt 640 Geräten auch die passenden Inhalte zur Verfügung stehen. Die Schüler können dann auf ihren aktuellen Kompetenzen und Leistungspotenzialen aufbauend für sie passende Aufgabenstellungen oder Übungen bearbeiten. Der Einsatz soll in möglichst vielen Fächern erfolgen, um gelungene Maßnahmen zur Individualisierung oder Differenzierung von Unterricht zu dokumentieren und förderliche oder hemmende Faktoren zu identifizieren. Auch die Lehrerbildung mit der ersten Phase an der Universität Hamburg und mit der zweiten Phase im Referendariat am Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung wird in das Projekt eingebunden.


(Quelle: Behörde für Schule und Berufsbildung Hamburg)