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Donnerstag, 12. November 2009

Entwicklung für Bürgerclient vom Bundesinnenministerium neu vergeben

Das Bundesministerium des Inneren (BMI) hat die Entwicklung eines Bürgerclients und eines eID-Services zur Nutzung des elektronischen Personalausweises (ePA) neu vergeben. Die Siemens AG, Generalunternehmer für das IT-Projekt Bürger-Client und eID-Service des BMI, hat die OpenLimit SignCubes AG mit der Erstellung sowie Pflege des Bürger- und Administrations-Client für den elektronischen Personalausweis beauftragt. Den Zuschlag für den eID-Service, der ebenfalls OpenLimit-Technologien beinhaltet, erhielt die Bundesdruckerei als Subunternehmer. Für die OpenLimit SignCubes AG, eine hunderprozentige Tochtergesellschaft der OpenLimit Holding AG, ist es nach eigenen Angaben der größte Auftrag der Unternehmensgeschichte.

 

Der Bürger- und Administrations-Client ist die Anwendersoftware für den elektronischen Personalausweis, der in Deutschland ab dem 1. November 2010 eingeführt wird. Die Software soll zusammen mit dem elektronischen Personalausweis von den zuständigen Behörden ausgegeben bzw. zum Download angeboten werden. Der Bürger-Client stellt gemäß eCard-API-Framework - spezifiziert in der technischen Richtlinie TR-03112 des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik - die verschlüsselte Kommunikation zwischen Kartenlesegerät, dem elektronischen Personalausweis und der Serverkomponente eID-Server her. Er greift laut OpenLimit über eine standardisierte Schnittstelle auf Sicherheitsfunktionen des elektronischen Personalausweises zu und ermöglicht so die sichere Authentifizierung des Ausweisinhabers gegenüber E-Business- und E-Government-Diensten.

Der Vertrag mit Siemens IT Solutions and Services hat eine Laufzeit von 4 Jahren mit der Option zur Verlängerung und schließt die Softwareentwicklung, Pflege, Weiterentwicklung sowie die Bereitstellung über Download- und Updateserver mit ein, so OpenLimit. Über weitere Details des Auftrags wurde Stillschweigen vereinbart.


(Quelle: OpenLimit Holding AG)