Dienstag, 18. Mai 2010
Ostwestfalen-Lippe: neue Software zur Prüfung von Pflegeheimen
Das Kommunale Rechenzentrum Minden-Ravensberg/Lippe unterstützt zukünftig die Kreisverwaltungen in seinem Verbandsgebiet durch die Einführung der elektronischen Heimaufsicht. Um eine hohe Qualität bei Pflegeeinrichtungen für ältere Menschen gewährleisten zu können, müssen Kommunen regelmäßige Prüfungen der Heime durchführen. Mit der neuen browserbasierten Software aKDn-sozial werden die Ergebnisse erfasst und können von den Verwaltungsmitarbeitern unmittelbar genutzt werden. Eine Übertragung der Daten ist somit nicht mehr erforderlich.
Nach Angaben des Kommunalen Rechenzentrums steht durch die Einbindung von Sozialämtern bei der Systementwicklung ein umfangreiches Berichtswesen, eine Terminverwaltung mit Fristenüberwachung sowie die automatische Ermittlung von Fachkraftquoten zur Verfügung. Die neue Software aKDn-sozial der
Gemeinschaft für Kommunikationstechnik, Informations- und Datenverarbeitung Paderborn (GKD) besteht aus den beiden Kernpunkten "Beratungs- und Beschwerdemanagement" sowie der "Heimaufsicht" und befindet sich momentan bei den Kreisverwaltungen kurz vor der Einführung.
Durch die Kategorisierung der einzelnen Bereiche werde der Erfassungsaufwand gering gehalten, so das Kommunale Rechenzentrum. Anfragen könnten hierdurch schnell und umfassend beantwortet werden. Aber auch für die Betroffenen sei die neue Software von Nutzen, etwa bei der Auswahl eines Betreuungsplatzes oder für ein effektives Beschwerdemanagement.
Die Systemschulungen für das Verbandsgebiet befinden sich derzeit bereits in der finalen Phase. Als nächster Schritt beginnt nun die stufenweise Einführung der neuen Software.
(Quelle:
Kommunales Rechenzentrum Minden-Ravensberg/Lippe)