Dienstag, 12. Mai 2009
Wirtschaftsinformatiker aus Münster forschen zu E-Government für Senioren
Ein Team von Wissenschaftlern am
Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik und Informationsmanagement der
Universität Münster beschäftigt sich in den kommenden fünf Jahren im Rahmen eines Forschungsprojekts mit Fragen zum Umgang mit Informationstechnologie in der alternden Gesellschaft. Das von Volkswagen geförderte Vorhaben soll klären, wie staatliche Institutionen dazu beitragen können, die aus gesellschaftlichen Alterungsprozessen erwachsenden Herausforderungen zu meistern. Erste Ergebnisse werden bei der MEMO-Tagung "Methoden und Werkzeuge zur Verwaltungsmodernisierung" am 17. und 18. Juni 2009 in Münster vorgestellt. Eine Anmeldung als Teilnehmer ist bis zum 12. Juni 2009 unter
www.memo-tagung.de möglich.
"Da wir uns hier am Institut schwerpunktmäßig mit E-Government beschäftigen, also der IT-unterstützten Verwaltungsmodernisierung, möchten wir mit unserem Projekt vor allem auch Impulse für die deutsche Verwaltungspraxis geben", erklärt Dr. Björn Niehaves, Akademischer Rat am Institut für Wirtschaftsinformatik und Projektverantwortlicher. Deutsche Kommunalverwaltungen sollen bei der Beantwortung der Frage, wie sie mit Mitteln der Informationstechnologie auf die alternde Gesellschaft reagieren können, unterstützt werden.
Niehaves sammelte Ideen für das Forschungsprojekt während zahlreicher Forschungsaufenthalte vor allem in Japan, dem "ältesten" Land gemessen am Anteil der über 65-Jährigen an der Bevölkerung.
(Quelle: Westfälische Wilhelms-Universität Münster)