

LTE ermöglicht nach Angaben des nordrhein-westfälischen Medienministers Andreas Krautscheid fünf- bis zehnmal schnellere Datenübertragungsraten als bisherige Mobilfunktechniken. Damit sind konkret bis zu 100 Megabit pro Sekunde in einer Funkzelle möglich. Vorhandene Kapazitäten können außerdem effektiver genutzt werden, da LTE komplett auf das Internet-Protokoll setzt. "Dadurch können wir einerseits die noch offenen technischen Fragen zügig klären und andererseits die schnelle Internetversorgung der ländlichen Gebiete vorbereiten", erklärt Krautscheid zum erstmaligen Einsatz von LTE unter realen Bedingungen.
Ziel des Pilotbetriebs zum schnellen Funkinternet ist es, Erkenntnisse über die Verbreitung von Medieninhalten zu gewinnen sowie mögliche Störpotentiale gegenüber anderen Funksystemen, wie beispielsweise dem Rundfunk, ausfindig zu machen. Darüber hinaus werden gleichzeitig allgemeine Informationen über Reichweite und Leistungsfähigkeit der LTE-Technologie gesammelt.
(Quelle: Landesregierung Nordrhein-Westfalen)