Freitag, 4. September 2009
In der Krise fällt dem öffentlichen Sektor eine besondere Bedeutung zu
Mehr als 150 Führungskräfte aus Verwaltung, Wissenschaft, Politik und gemeinnützigen Organisationen sind am 3. September beim Kongress Innovatives Management in den Media Docks Lübeck zusammengekommen. Dreh- und Angelpunkt des vom Lübecker Unternehmen MACH AG veranstalteten Kongresses war die Modernisierung von Staat und Verwaltung - Spannungsfeld aus Denkbarem, Wünschenswertem, Machbarem und Brauchbarem.
"In der derzeitigen Krisenphase hat das Vertrauen der Deutschen in den Staat zugenommen. Nach dem Versagen in zahlreichen Banken und Konzernen ist die öffentliche Hand zum Krisenmanager geworden", sagte Friedhelm Ost in seiner Eröffnungsrede. Der ehemalige Leiter der Wirtschaftsredaktion des ZDF und Regierungssprecher unter Bundeskanzler Dr. Helmut Kohl machte gleichzeitig den Kongressteilnehmern Mut für diese Aufgabe: In einer Welt, die derzeit von vielen Krisen geschüttelt werde, suchten viele Bürger nach der Stabilität des Staates und seiner Institutionen. Die Manager öffentlicher Einrichtungen könnten, so Ost, viel dazu beitragen, dass der so oft gescholtene öffentliche Sektor als ‚Fels in der Brandung’ wahrgenommen werde.
Im Rahmen des Kongressprogramms wurde aus unterschiedlichen Perspektiven die Frage erörtert, wie Staat und Verwaltung ihre Bürger- und Dienstleistungsorientierung erhöhen und damit einen wichtigen Beitrag zur wirtschaftlichen Entwicklung und zur Standortattraktivität in Deutschland leisten können. In der Podiumsdiskussion setzten sich die Teilnehmer mit dem Thema "Die Pflicht zu führen: gelebte Realität, lästige Selbstverständlichkeit oder notwendiges Übel?" auseinander.
Am Nachmittag standen parallele Foren, Vortragsreihen und Vorträge zu den Themenbereichen Finanzwesen, Personalmanagement, E-Government und Führung auf dem Programm. Dabei wurde auch ein vergleichender Blick auf die Modernisierungserfahrungen Österreichs gelenkt.
Zu den teilnehmenden Gästen zählten die Präsidenten und Vizepräsidenten vieler Bundesbehörden, die Kanzler zahlreicher Hochschulen und Fachhochschulen, Bürgermeister, Land- und Kreisräte, leitende Mitarbeiter aus Kirchenverwaltungen, Verbänden und Non-Profit-Organisationen sowie Abteilungs- und Referatsleiter aus Bundes- und Landesministerien.
Die
MACH AG bietet Software und Beratung für Verwaltungsmanagement im öffentlichen Bereich. Dabei hat sie sich auf die Bereiche Finanzen, Personal und Prozessunterstützung spezialisiert und bietet alle begleitenden Dienstleistungen wie Organisationsberatung, Einführungsunterstützung, Schulungen sowie IT-Beratungsleistungen an. Das Software- und Beratungshaus unterhält neben seinem Stammsitz in Lübeck Standorte in Berlin, Düsseldorf und München. Zu den Kunden von MACH zählen neben zahlreichen Bundes- und Landesbehörden auch Kommunen, Hochschulen, Einrichtungen aus Lehre und Forschung, Kirchen und Wohlfahrtsverbände sowie gemeinnützige Organisationen.
(Quelle: MACH AG)