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Freitag, 5. Juni 2009

Bundespolizei vereinfacht ihre IT-Infrastruktur mit Hardware von Dell

Die Bundespolizei vereinheitlicht und virtualisiert ihre Rechenzentren und die gesamte Server-Infrastruktur deutschlandweit mit einer umfassenden Hardwarelösung von Dell. Rund 1.000 Server wurden so eingespart, die Anzahl der Server-Standorte schrumpfte von 300 auf fünf. Auftraggeber von Dell ist das Bundespolizeipräsidium in Potsdam, das als Oberbehörde für die Dienst- und Fachaufsicht sowie die polizeilich-strategische Steuerung der Bundespolizei zuständig ist. Mit rund 40.000 Beschäftigten nimmt die Bundespolizei vielfältige polizeiliche Aufgaben wahr und verfügt über eine umfangreiche IT-Infrastruktur. Ziel des Bundespolizeipräsidiums war es, mit der Konsolidierung diese heterogenen IT-Infrastruktur zu vereinfachen und die Kosten zu senken. Zudem wollte man aus Gründen der besseren Administrierbarkeit eine homogene Hardwareausstattung eines Herstellers. Die Entscheidung unter drei Anbietern fiel dabei auf Dell.

 

Die Bundespolizei verfügte vor der Implementierung der Dell-Lösung über ein zentrales Rechenbetriebszentrum für polizeiliche Sonderanwendungen und acht regionale Betriebszentren. Zusätzlich gab es bundesweit zahlreiche dezentral in den einzelnen Dienststellen eingesetzte Server. Insgesamt belief sich die Anzahl der Server-Standorte auf 300, wobei Hardware unterschiedlicher Hersteller eingesetzt wurde. Diese verteilte und heterogene Struktur führte zu einem sehr kosten- und zeitintensiven IT-Management. Die Vielzahl der eingesetzten Server und deren in Teilen sehr geringe Auslastung verursachten in der Summe einen relativ hohen Energieverbrauch.

Mit der Implementierung der Dell-Lösung wurde die Anzahl der Server-Standorte von 300 auf fünf reduziert. Insgesamt konnte die Bundespolizei rund 1.000 Server einsparen und den Energieverbrauch deutlich reduzieren. Damit erfüllt die Bundespolizei bereits heute eine zentrale Vorgabe des Dritten Nationalen IT-Gipfels vom vergangenen November, auf dem zum IT-Betrieb des Bundes beschlossen wurde, dass bis zum Jahr 2013 der Energieverbrauch um 40 Prozent gegenüber dem Jahr mit dem höchsten Verbrauch vor 2009 zu reduzieren ist.

Insgesamt hat Dell im Rahmen der Auftragsabwicklung rund 130 Blade-Systeme implementiert, darunter 120 energieeffiziente und leicht zu verwaltende PowerEdge M600 mit 2 Sockeln. Darüber hinaus kommen rund 30 Rack-Server zum Einsatz, insbesondere die speziell für datenintensive Anwendungen in virtuellen Umgebungen konzipierten PowerEdge R900.

Die integrierte Lösung hat laut Dell die Performance und Stabilität der IT-Infrastruktur signifikant erhöht und auf der anderen Seite die Komplexität entscheidend reduziert, wodurch der Administrations- und Wartungsaufwand deutlich verringert werden konnte. Ein Beispiel: Heute kann eine Java-Applikation auf einem einzigen Blade eines 64-Bit-Servers von 40 bis 50 Usern genutzt werden, während in der Vergangenheit auf das 32-Bit-Standardsystem lediglich acht bis zehn Anwender zugreifen konnten.


(Quelle: Dell)