

Als Forschungs- und Transferzentrum stellt sich SORAIA die Aufgabe, die im Freistaat Sachsen verfügbaren breiten Kompetenzen in den Themenbereichen öffentliche Informationsverarbeitung und eGovernment zusammen zu führen. Akteuren aus Verwaltung, Wirtschaft, Wissenschaft und Politik soll ein Rahmen geboten werden, der Begegnung, Informationsaustausch, Koordinierung und gemeinsames Handeln ermöglicht.
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SORAIA bietet mit einem monatlichen Jour Fixe die Möglichkeit, regelmäßig aktuelle Themen rund um öffentliche Informationsverarbeitung und E-Government in Sachsen interdisziplinär und organisationsübergreifend zu diskutieren. Der SORAIA Jour Fixe zeichnet sich durch hohes fachlichen Niveau und eine informelle Atmosphäre aus, in der ein produktiver Gedankenaustausch möglich wird.
SORAIA Jour Fixe Juni 2009: »Formularmanagement vor dem Hintergrund der Umsetzung der EU-Dienstleistungsrichtlinie«>> Informationen zum Jour Fixe
Die Konferenz am 10. Juni 2009 ist auf die Informationsbelange von Entscheidungsträgern in öffentlichen Körperschaften zugeschnitten. Sie bietet eine informelle Plattform zum Erfahrungs-, Informations- und Gedankenaustausch.
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Der Anteil der "Onliner" in Deutschland ist im Vergleich zum Vorjahr um vier Prozentpunkte auf 69 Prozent gestiegen - die zweithöchste Steigerungsrate der letzten sechs Jahre. Das ist das zentrale Ergebnis des (N)ONLINER Atlas 2009, einer Studie der Initiative D21, die von TNS Infratest durchgeführt wurde. Auch in Sachsen wuchs die Zahl der regelmäßigen Internetnutzer im Vergleich zum Vorjahr um 3,5 Prozent. Vor allem die Städte Leipzig und Dresden verbuchen einen für Sachsen überdurchschnittlichen Anstieg und kommen mit ihrem Onliner-Anteil von rund 69 bzw. 68 Prozent an den Bundesdurchschnitt heran. Trotzdem liegt der Freistaat bei der Gesamtzahl der Internetnutzer mit 65 Prozent sechs Prozentpunkte unter dem Bundesdurchschnitt.
Notrufe per Handy sind ab morgen nur noch mit betriebsbereiter SIM-Karte möglich. Dann tritt in Deutschland eine Änderung der Notrufverordnung zum Telekommunikationsgesetz in Kraft. Darauf weist der Hightech-Verband BITKOM hin. "Bislang war ein Notruf auch ohne SIM-Karte möglich, doch leider kam es häufig zu Missbrauch", sagte BITKOM-Präsident Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer. In allen EU-Ländern gilt für Notrufe per Handy die Nummer 112.
Um Kosten einzusparen und einheitliche Standards zur Verwaltungsmodernisierung zu erfüllen, setzen Kommunen im Saarland wie die Kommunen aus Rheinland-Pfalz auf eine einheitliche DMS-Lösung. Bereits im letzten Jahr hatte sich der Zweckverband Elektronische Verwaltung für saarländische Kommunen (eGo-Saar) gemeinsam mit der Gesellschaft für Kommunikation und Wissenstransfer mbH Rheinland-Pfalz (KommWis GmbH) für eine einheitliche Softwarelösung im Dokumentenmanagement der MACH AG entschieden. Nun haben die saarländischen Kommunen eine Landeslizenz für alle Kommunen des Bundeslandes erworben.
Wie die Gesellschaft für geografische Datenverarbeitung mbH (GDV) mitteilt, nutzen in Thüringen bereits 72 Prozent der landwirtschaftlichen Betriebe ein digitales Beantragungsverfahren für flächenbezogene Agrarsubventionen. Auch dort startete, wie in Niedersachsen, dieses Jahr die Kampagne zur Antragstellung für landwirtschaftliche Fördermittel erstmalig mit einer GIS-Anwendung auf Basis von GDV-MapBuilder. VERA 2009 (Verfahren zur elektronischen Antragstellung) entstand als Gemeinschaftsentwicklung der GDV mit der IBYKUS AG in Erfurt. Es folgt dem von der Europäischen Kommission initiierten Vorhaben zur Durchsetzung einer einheitlichen Agrarpolitik in den EU-Mitgliedsstaaten (InVeKoS: Integriertes Verwaltungs- und Kontrollsystem).
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